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Kultur

Koranverbrennung am 11. Sept

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Die christlichen Fanatiker schlagen wieder zu. Dass es so etwas in unser "aufgeklärten Gesellschaft" geben kann ist angsteinflößend.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33064/1.html

 

E-Bookreader

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Der E-Bookreader oder besser die neue Papierersatztechnologie von Plastic Logic hat mich echt begeistert. Man kann einfach nur sagen super. Ich hoffe nur, dass das Touchpad  auch wirklich gut genug funktioniert und außerdem gnügend Dateiformate unterstützt werden. Aber an sonsten scheint das Teil für den Büroaltag richti interessant zu sein.

Wer sich überzeugen will kann sich ja mal bei Plastic Logic umsehen oder das Video ansehen.

Ich fühle mich bei dem ganzen Kram, der sich da in letzter Zeit so tut an Raumschiff Enterprise the next Generation erinnert. Da liefen ach alle mit solchen Pads rum, wo sie alle Daten drin hatten und mit kollegen darüber diskutierten. Ich frage mich nur, ob man zukünftig eher die Touchpadtastatur verwendet oder mit einem Stift handschriftliche Notizen auf dem Pad macht. Für die Grundschule könnte das Ding die Tafeln ersätzen um Schreiben zu lernen. Wenn ich Plastic Logic wäre, würd ich dafür mal ganz schnell eine Softwareerweiterung auf den Markt bringen. Damit hätte dann der PC in der Schule nicht mehr so viel notwendigkeit und man könnte statt dessen diese Pads benutzen. Handschriftliches Schreiben würde weiter stattfinden, Bücher und Lehrmaterial könnten günstiger produziert und verbreitet werden uvm. Die Zunkunft ist einfach faszinierend, wenn uns nur nicht diese immer älter werdende Gesellschaft bei dem Fortschritt durch Ihre mangelnde Tolleranz dem neuen gegenüber aufhält.

Bei dem ganzen Hipe bleiben jedoch noch ein paar Fragen offen. Welche Dateiformate werden unterstützt? Wie groß ist der Speicher? Wie läuft die Datenübertragung? Kann ich Dateien unter einander austauschen? Das wäre für Sitzung äußerst wichtig, da man da gewöhnlich für andere Kopien mitbringt. Und das Ding soll es ja dann auch irgend wann in Farbe geben. Ich bin ja mal gespannt. Ich hab mir heute noch den E-Bookreader in einer Thaliafiliale angeschaut. Die Schärfe der Darstellung und der Kontrast waren gut auch wenn das Weiß der Seite eher an schlechtes Papier wie das von Zeitungen erinnert :-), ist es zum Lesen gut für Bilder wäre ich aber noch ein wenig vorsichtig.

 

 

Evangelisches Fanatikertum

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SchwachPerfekt 
Es ist schon faszinierend, wie sich alle über islamischen Fanatismus entrüsten, aber gleichzeitig auf der eigenen Seite christlicher Fanatismus um sich greift. Obwohl man die Extrempostitionen der beiden Glaubensrichtungen nicht unbedingt vergleichen kann. So sind mir Selbstmordatentate aus dem christlichen Milieu nicht bekannt. Trotzdem ist nachfolgender Artikel zum Thema lesenswert und mag dem ein oder anderen missbilligendes Nase Rümpfen verursachen.

Artikel in Telepolis

Für mich hat der Artikel einen ganz besonderen Wert, da mir der Begriff Islam-Bashing bisher noch nicht untergekommen war. Wieder mal ein Anglizismus, wobei bashing wohl für beschimpfen steht. Vermutlich gewählt wurde der Ausdruck, weil mit Begriffen wie Hasstiraden oder Beschimpfungen die Intonation des Artikels nur schwer kondensiert werden konnte. Da kann man natürlich mal eben in den englischen Topf greifen, wo der gleiche Begriff die Modernität des Themas unterstreicht, und dem Leser erst durch das lesen des Textes ein neues Begriffsverständnis offenbart. Englische Begriffe in deutschem Kontext stehen bekanntlich nur selten im Einklang mit der englischen Bedeutung.

 

Der Gotteswahn

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Der Gotteswahn von Richard Dawkins ist ein auf den Bestsellerlisten rasand nach oben schnellendes Werk von dem Evolotionstheoretiker und Author Richard Dawkins. Das Werk, dass sich sowohl an Gläubige, die Wege zu einer wissenschaftlichen Beziehung zum Glauben und der Religion suchen, als auch an den unentschiedenen, vermutlich nicht mehr Gläubigen wendet, kann ich nur empfehlen. Auch wenn man es mit Vorsicht genießen sollte, da sich Dawkins bisweilen in die gleiche Methodik verstrickt, die er bei der Theologie anprangert, ist das Buch ein erhellendes Stück Antithese zum Glauben an einen Gott.

Wer sich bereits zum nicht Glauben entschlossen hat, aber seine Postion nur schwer zu verteidigen weiß, findet in Ihm allerhand einleuchtende  Argumentation.